Urs Bamert
ist in Siebnen aufgewachsen und studierte an den Musikhochschulen Luzern und Zürich mit Lehr- und Konzertdiplomen für Klarinette (Giambattista Sisini und Elmar Schmid) und Musiktheorie (Gerald
Bennett, Markus Ulbrich). Als Klarinettist Zuzüger in verschiedenen Schweizer und deutschen Orchestern, so im Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, im Luzerner und Basler Sinfonieorchester, Zürcher
Kammerorchester sowie beim zeitgenössischen Ensemble „Contrechamps“, Genf. Mitglied der Ausserschwyzer Kammermusik-Vereinigung "Accento musicale".
Betreut an der Kantonsschule Ausserschwyz eine Klarinettenklasse sowie das Orchester und unterrichtet an den Musikschulen Obermarch und Wollerau. Unterricht in Musiktheorie für Studenten des
Schweizerischen Musikpädagogischen Verbandes SMPV. Als Dirigent erhielt Urs Bamert seine Ausbildung bei Tony Kurmann (Altendorf), Walter Hügler (Biel), Richard Schumacher (Valsolda/I), Eugene
Corporon (USA/Kerkrade NL), Tsung Yeh (USA/Zürich) und Kurt Masur (New York). Er gibt dieses Wissen beim Kantonalen Musikverband jungen Dirigenten weiter.
Bamert leitet auch das Blasorchester Musikverein Verena Wollerau, das Schwyzer Kantonale Jugendblasorchester sowie während 25 Jahren die Jugendmusik Siebnen, und ist Präsident der Schweizer
Sektion der „World Association for Symphonic Bands and Ensemble“ WASBE. Bei Schweizer Radio DRS2 gestaltete er die Sendungen mit konzertanter Blasmusik. Als Gastdirigent weilte er unter
anderem beim Blasorchester der italienischen Schweiz OFSI und beim Kantonalen Jugendblasorchester Luzern. Der Kanton Schwyz zeichnete ihn 2006 mit dem Atelier-Stipendium der Zentralschweizer
Kantone in New York aus.